„Besenrein“ oder Endreinigung – was der Mietvertrag verlangt

Wohnung, Umzug und Übergabe · Stand: 25.10.2026 · mit KI-Unterstützung erstellt

Reinigungskraft von 089Cleaner reinigt eine Chromarmatur im Bad einer leeren Wohnung – Reinigung in München

Kurz beantwortet

Wie gründlich die Wohnung beim Auszug sein muss, steht zuerst im Mietvertrag. Fehlt dort eine Regel, genügt meist eine besenreine Wohnung: grober Schmutz ist entfernt, die Böden sind gefegt. Eine Endreinigung geht weiter und lohnt sich, wenn Sie bei der Übergabe auf Nummer sicher gehen möchten.

Was bedeutet „besenrein“?

Gemeint ist in der Regel eine Wohnung ohne groben Schmutz. Die Räume sind leer, die Böden gefegt, Spinnweben und Staubflusen entfernt. Zurückgelassener Müll oder Sperrmüll passt nicht dazu.

Eine feuchte Grundreinigung von Küche und Bad verlangt „besenrein“ nach verbreitetem Verständnis nicht. Viele Vermieter erwarten trotzdem mehr, weil sie die Wohnung gleich weitervermieten wollen.

Fragen Sie im Zweifel vorher nach, was der Vermieter bei der Übergabe sehen möchte. Eine kurze E-Mail schafft Klarheit, und Sie haben die Antwort schriftlich. Auch Kellerabteil und Dachboden sollten leer und gefegt sein.

Welche Klauseln stehen im Mietvertrag?

Lesen Sie den Abschnitt zur Rückgabe der Mietsache. Manche Verträge nennen nur „besenrein“. Andere sprechen von einer gereinigten Wohnung oder zählen einzelne Punkte auf.

Ob eine Klausel wirksam ist, können wir als Reinigungsfirma nicht beurteilen. Bei Zweifeln hilft ein Mieterverein oder eine Rechtsberatung. Für die Reinigung zählt, was Sie mit Ihrem Vermieter vereinbart haben.

Hilfreich ist das Übergabeprotokoll vom Einzug. Legen Sie es neben den Mietvertrag. Es zeigt, in welchem Zustand Sie die Wohnung damals übernommen haben.

Was prüft der Vermieter bei der Übergabe?

Bei der Begehung gehen Vermieter oder Hausverwaltung Raum für Raum durch. Sie schauen auf Küche und Bad, auf Böden, Fußleisten und Türen. Mängel kommen ins Übergabeprotokoll.

Gehen Sie die Wohnung am Vortag selbst einmal mit diesem Blick durch. Was Ihnen auffällt, fällt meist auch dem Vermieter auf.

  • Kalk und Seifenreste an Armaturen, Dusche und WC
  • Fett an Küchenfronten, im Backofen und am Dunstabzug
  • Flecken an Türen, Lichtschaltern und Fußleisten

Wann ist eine Endreinigung sinnvoll?

Eine Endreinigung lohnt sich, wenn der Vertrag eine gereinigte Wohnung verlangt oder der Vermieter das ankündigt. Auch wer wenig Zeit zwischen Auszug und Übergabe hat, gibt die Arbeit gern ab.

Wir reinigen dann Küche, Bad, Böden, Türen und auf Wunsch Keller und Balkon. Was Ihr Vermieter erwartet, schreiben wir in den Auftrag.

Die Endreinigung planen Sie am besten kurz vor den Übergabetermin. Dann ist die Wohnung leer und bleibt bis zur Begehung sauber. Nennen Sie uns in der Anfrage beide Daten, Auszug und Übergabe. Wir legen den Termin dazwischen.

Wie halten Sie den Zustand für die Übergabe fest?

Machen Sie nach der Reinigung Fotos von jedem Raum, mit Datum. Achten Sie bei der Übergabe darauf, dass das Protokoll den tatsächlichen Zustand beschreibt, und lassen Sie sich eine Kopie geben.

Unsere Rechnung zeigt Datum und Umfang der Endreinigung. Für die Steuer kann die Rechnung ebenfalls nützlich sein.

Bewahren Sie Fotos, Rechnung und Protokoll zusammen auf, bis die Kaution abgerechnet ist.

Häufige Fragen

Muss ich beim Auszug die Fenster putzen?

Das hängt vom Mietvertrag und Ihrer Absprache mit dem Vermieter ab. Lesen Sie dort nach, bevor Sie den Umfang festlegen.

Ist dieser Ratgeber eine Rechtsberatung?

Nein. Er beschreibt den üblichen Ablauf. Für eine Frage zu Ihrem Vertrag wenden Sie sich an einen Mieterverein oder eine Rechtsberatung.

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