Was die Arbeitsstättenverordnung zur Sauberkeit im Büro verlangt
Büro und Praxis · Stand: 25.10.2026 · mit KI-Unterstützung erstellt

Kurz beantwortet
Die Arbeitsstättenverordnung verpflichtet Arbeitgeber, Arbeitsstätten so zu reinigen, wie es die Hygiene erfordert. Das gilt für Arbeitsräume ebenso wie für Sanitär- und Pausenräume. Ein schriftlicher Reinigungsplan zeigt, wer was wann reinigt.
Was regelt die Arbeitsstättenverordnung?
Die Arbeitsstättenverordnung, kurz ArbStättV, legt fest, wie Arbeitsstätten eingerichtet und betrieben werden. Sie soll Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten schützen. Zur Sauberkeit sagt sie, dass Arbeitsstätten den hygienischen Erfordernissen entsprechend gereinigt werden.
Einzelheiten beschreiben die Technischen Regeln für Arbeitsstätten, kurz ASR. Sie konkretisieren die Verordnung für bestimmte Räume. Den genauen Wortlaut finden Sie in den amtlichen Texten.
Die Verordnung richtet sich an den Arbeitgeber und gilt neben dem Arbeitsschutzgesetz. Sie betrifft grundsätzlich auch kleine Büros mit wenigen Arbeitsplätzen.
Was gilt für Sanitär- und Pausenräume?
Toiletten, Waschräume und Pausenräume nutzen viele Beschäftigte. Dort ist regelmäßige Reinigung besonders wichtig. In der Praxis heißt das: WC, Waschbecken und Böden werden in kurzen Abständen gereinigt, die Teeküche ebenso.
Dazu gehört auch, dass Seife und Mittel zum Händetrocknen bereitstehen. Wer das Verbrauchsmaterial nachfüllt, legen wir mit Ihnen im Kostenvoranschlag fest.
Pausenräume brauchen einen sauberen Tisch, eine saubere Spüle und einen Boden ohne Krümel. Papierkörbe und Müllbehälter in der Teeküche leeren wir bei jedem Termin.
Für Lebensmittelreste eignet sich ein Behälter mit Deckel.
Wer ist verantwortlich?
Verantwortlich ist der Arbeitgeber. Er kann die Reinigung an eine Firma vergeben. Die Verantwortung für den Zustand der Räume bleibt trotzdem bei ihm.
Wir übernehmen die vereinbarten Aufgaben nach Plan. Was im Plan steht, erledigen wir zuverlässig. Was sich ändert, trägt Ihre Ansprechperson ein.
Hilfreich ist eine Person im Betrieb, die den Plan im Blick hat. Sie nimmt Hinweise aus dem Team auf und gibt sie an uns weiter. Die Beschäftigten tragen im Alltag ebenfalls dazu bei, etwa in der Teeküche.
Ein kurzer Aushang in der Teeküche erinnert alle an die Absprachen.
Wie hilft ein Reinigungsplan als Nachweis?
Ein schriftlicher Plan zeigt, welche Bereiche wie oft gereinigt werden. Bei einer Nachfrage, etwa durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit, haben Sie ihn zur Hand.
Halten Sie den Plan aktuell. Ein Plan zu einem alten Grundriss hilft bei einer Nachfrage wenig. Jede Änderung bekommen Sie von uns per E-Mail und können den neuen Stand ablegen.
- Bereiche und Aufgaben, zum Beispiel Teeküche, Sanitär, Böden
- Rhythmus je Aufgabe
- Ansprechperson auf beiden Seiten
Wo sind die Grenzen dieses Ratgebers?
Dieser Text gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung. Für Ihre Pflichten im Einzelfall sind die Fachkraft für Arbeitssicherheit, die Berufsgenossenschaft oder eine Rechtsberatung die richtigen Ansprechpartner.
Auch Ihre Gefährdungsbeurteilung kann Hinweise auf Reinigung und Hygiene enthalten. Legen Sie sie neben den Reinigungsplan.
Wer neue Räume bezieht, kann den Reinigungsplan gleich beim Einzug aufsetzen. Dann gehört er vom ersten Tag an zur Organisation.
Für Praxen gelten zusätzlich eigene Hygieneregeln. Sie stehen im Hygieneplan der Praxis, den wir bei der Praxisreinigung zugrunde legen. Unser üblicher Rahmen sind Büros bis 400 m² und Praxen bis 100 m².
Häufige Fragen
Schreibt die Verordnung einen festen Reinigungsturnus vor?
Sie verlangt eine Reinigung nach den hygienischen Erfordernissen. Den passenden Turnus schlagen wir Ihnen im Kostenvoranschlag vor.
Bekomme ich den Reinigungsplan schriftlich?
Ja. Jede Aufgabe steht mit ihrem Rhythmus im Plan. Änderungen bekommen Sie per E-Mail.
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Wie oft sollte ein Büro gereinigt werden?
Der Turnus richtet sich nach der Zahl der Arbeitsplätze und danach, wie viele Besucher kommen. Kleine Büros kommen oft mit ein bis zwei Terminen pro Woche aus. Büros mit viel Kundenverkehr brauchen mehr, und einzelne Bereiche bekommen einen eigenen Rhythmus.

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